SPD setzt sich konsequent für sozialen Wohnraum in Erkelenz ein.

Auf Initiative der SPD Erkelenz wurde am 24. März 2021 im Stadtrat der Beschluss gefasst, die städtischen Möglichkeiten zur Schaffung von sozialem Wohnraum zu überprüfen und zu verbessern. Konkret wurde beschlossen, dazu einen Lenkungsausschusses aus Verwaltung, Ratsmitgliedern und Wohnungsbauexperten einzuberufen,  der zuerst die bisherigen Wohnungsbaukonzepte aus den Jahren 2013 und 2017 bilanziert und dann insbesondere die kommunalen Instrumente zur Schaffung von sozialem Wohnraum bewertet. Am Ende soll es ein Konzept „Soziale Wohnraumversorgung in Erkelenz“ geben, das die bisher vernachlässigten Möglichkeiten der Stadt Erkelenz, selbst aktiv für mehr Sozialwohnungen einzustehen, zusammenfasst und verbindlich festlegt.  Die SPD Erkelenz sieht sich deshalb mit ihrer Initiative bestätigt und erkennt darin einen sehr guten und großen Schritt in eine deutliche Verbesserung der Versorgung mit zielgruppenspezifischen Sozialwohnungen. Wir wollen aber kein neues „Handlungskonzept Wohnen“, sondern auf der Grundlage der bisherigen Konzepte aus 2013 und 2017 ein „Sonderkapitel“ des Handlungskonzeptes Wohnen. Wir wollen insgesamt mehr soziale Stabilisierung des Wohnungsmarktes und ein zukunftsfähiges Angebot an sozialem Wohnraum.

Die SPD Erkelenz wird sich im Lenkungsausschuss dafür einsetzen, dass zielgruppengerechte Maßnahmen die soziale Wohnraumversorgung langfristig verbessern. In den bisherigen Handlungskonzepten kommen die kommunalen, also eigene Möglichkeiten sozialen Wohnraum aktiv und eigenständig zu fördern nicht vor.

Deshalb soll genau dies intensiv geprüft werden. Dafür kämen zum Beispiel spezielle fiskalische, in erster Linie aber planungsrechtliche Möglichkeiten und mehr Informationen für Investoren*innen in Frage, um etwa Geringverdienern, sozial schwachen Familien oder auch Alleinerziehenden bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen

Alternative und barrierefreie Wohnformen für ältere und behinderte Menschen in Erkelenz gehören auch zum Konzept der Wohnraumversorgung und müssen mitgedacht werden. Wir würden uns auch für die Umwandlung der GEE in eine GEWE (Grundstücksentwicklungs- und Wohnungsbauförderungsgesellschaft Erkelenz) stark machen.

Ein Konzept für sozialen Wohnraum kann die Öffentlichkeit für die Probleme im Wohnungssektor sensibilisieren und den Wert von sozialem Wohnen, neuen Wohnmodellen und der „Sozialen Stadt Erkelenz“ besser verdeutlichen. Mit dem einstimmigen Beschluss zu unserer Initiative können wir uns jetzt intensiv und systematisch kümmern, um auf die Zukunft gut vorbereitet zu sein!